Unser Dorf

Wappen

Wappen altIm Jahr 1493 wird erstmals das heutige Wappen, der silberne Wildeber oder Keiler auf schwar­zen Grund im Wappenbuch von Edlibach dargestellt. Dieses Sinnbild der Kraft war Siegel eines Herrengeschlechtes, das sich nach Otelfingen nannte. Die Gemeinde verwen­dete dieses Ge­schlechterwappen nicht; sie führte zwischen dem 17. Jahrhundert bis anfangs des 20. Jahrhun­derts ein eigenes Dorfzeichen, eine goldene Garbe und eine grünbeblätterte Traube auf silbernen Grund. Erst durch die Gemeindeversammlung vom 23. Dezember 1928 wurde der Eberkopf als amtliches Gemeindewappen bestimmt.

Geschichtliches

Zahlreiche archäologische Grabungen beweisen, dass entlang des Dorfbaches schon vor mehr als 3000 Jahren eine Siedlung entstanden ist.
Otelfingen wird urkundlich erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt im Zusammenhang mit einem "Notkerus de Otelvingen". 1409 gelangte Otelfingen mit der Herrschaft Regensberg an Zürich und blieb bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bei dieser Landvogtei.
Die Bevölkerung lebte damals vorwiegend von der Landwirtschaft. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann eine erste Industrialisierung.
Heute zählt Otelfingen als grösste Zürcher Gemeinde des unteren Furttals rund 2‘800 Ein­wohner und mindestens ebenso viele Beschäftigte.


Lage

Lage DorfansichtOtelfingen liegt rund 440 m ü. M. Die gesamte Gemeindefläche misst 720 ha. Davon sind rund 340 ha landwirtschaftlich genutzt, 270 ha Wald und 100 ha sind überbaut. Das Gebiet reicht vom Furtbach bis zum Lägerngrat. Unsere Nachbargemeinden sind im Süden Hüttikon und Dänikon, im Osten Buchs und Boppelsen, im Norden, jenseits des Lägerngrats, welcher mit dem Burghorn auf 866 m. ü. M. seinen höchsten Punkt erreicht, liegen Schleinikon und Niederweningen sowie im Westen die im Kanton Aargau gelegenen Orte Wettingen und Wü­renlos mit dem Weiler Oet­likon.