Ruhestörungen in Otelfingen
Die getroffenen Massnahmen zeigen Wirkung
In den letzten Wochen war in verschiedenen Publikationen und Medienmitteilungen zu lesen, dass es in Otelfingen, speziell im Bereich des Bahnhofs und der angrenzenden Umgebung, vermehrt zu Lärmbelästigungen, Sachbeschädigungen und riskanten Fahrmanövern von Jugendlichen auf E-Rollern und E-Scootern gekommen ist. Die Gemeinde Otelfingen hat deshalb die Kontrollen durch den von ihr beauftragten privaten Sicherheitsdienst erhöht. Gleichzeitig hat die Kantonspolizei Zürich in Absprache mit der Gemeinde vermehrt Patrouillen und Kontrollen von Jugendlichen durchgeführt.
Im Rahmen dieser Kontrollen sprach die Polizei mehrere Wegweisungen aus und erstattete Anzeige gegen zwei Jugendliche, die mit ihren Elektrogefährten mehrfach gegen das Strassenverkehrsgesetz sowie weitere Gesetze verstiessen (siehe Medienmitteilung der Kantonspolizei Zürich vom 30.6.2026).
Bei einer Schulwegkontrolle am 6. Juli 2026 hielt die Kantonspolizei sechs Jugendliche an, die mit unerlaubt technisch abgeänderten Mofas unterwegs waren oder ein Elektro-Trottinett fuhren, ohne das Mindestalter von 14 Jahren erreicht zu haben oder ohne im Besitz der erforderlichen Führerausweiskategorie zu sein.
Der Gemeinde Otelfingen ist ein rücksichtsvolles Miteinander der verschiedenen Bevölkerungsgruppen ein grosses Anliegen. Einerseits sollen sich Jugendliche unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, wie der Nachtruhe, dem Verbot, Feuerwerk (Böller) abzulassen, oder des Strassenverkehrsgesetzes im Dorf treffen können. Andererseits soll das Ruhe- und Sicherheitsbedürfnis der übrigen Bevölkerung gewahrt bleiben.
Deshalb ist die Gemeinde mit dem privaten Sicherheitsdienst weiterhin an neuralgischen Punkten präsent und steht mit der Kantonspolizei Zürich in engem Austausch. Die Polizei wird ihre Kontrollen fortsetzen und strafbares Verhalten konsequent zur Anzeige bringen.