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Unser Dorf

Geschichtliches

Zahlreiche archäologische Grabungen beweisen, dass entlang des Dorfbaches schon vor mehr als 3000 Jahren eine Siedlung entstanden ist.
Otelfingen wird urkundlich erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt im Zusammenhang mit einem "Notkerus de Otelvingen". 1409 gelangte Otelfingen mit der Herrschaft Regensberg an Zürich und blieb bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bei dieser Landvogtei.
Die Bevölkerung lebte damals vorwiegend von der Landwirtschaft. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann eine erste Industrialisierung.
Heute zählt Otelfingen als grösste Zürcher Gemeinde des unteren Furttals rund 3'000 Ein­wohnerinnen und Einwohner sowie ähnlich viele Beschäftigte.

Wappen

Das heutige Wappen der Gemeinde Otelfingen, ein silberner Eberkopf auf schwarzem Grund, geht auf ein mittelalterliches Adelsgeschlecht zurück, das dieses Symbol als Zeichen der Stärke in seinem Schild führte. Es wurde erstmals 1488 im Wappenbuch von Edlibach erwähnt und später in weiteren heraldischen Werken wie der Schweizerchronik von 1548 und der Gyger-Karte von 1667 abgebildet.

Ab 1836 ersetzte die Gemeinde das alte Wappen mit der stilisierten Darstellung des Eberkopfes durch ein neues Design mit landwirtschaftlichen Symbolen wie einer Korngarbe, einem Weinstock, einem Kleehalm und einem Eichenzweig. 

1924 wurde durch die Antiquarische Gesellschaft Zürich mit dem Staatsarchiv Zürich eine Kommission, welche die historisch belegten Gemeindewappen im Kanton Zürich aufdecken und die Gemeinden darüber informieren soll, beauftragt.  Da das seit 1836 verwendete Wappen nicht den Regeln der Heraldik entsprach, wurde der Gemeinderat überzeugt, das ursprüngliche Wappen wieder einzuführen. Durch die Gemeindeversammlung vom 23. Dezember 1928 wurde der Eberkopf als amtliches Gemeindewappen bestimmt.

Dorfkern

Der Otelfinger Kern, der an alten Profanbauten wohl reichste des Bezirkes Dielsdorf, ist bau­lich sehr gut erhalten. Er untersteht dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) [pdf, 1.2 MB]. Die stattlichen Riegelbauten, zumeist mit in West/Ostrichtung verlaufenden Firsten quer zur Strasse gestellt, fügen sich harmonisch in die Gegend ein. 

Einen Überblick über die inventarisierten und geschützten Gebäude gibt das GIS (Online-Karte) . Klicken Sie dafür unter Inventare kommunale resp. kantonale Inventare an.

Virtueller Dorfrundgang

Ensemble der Mühle mit Nebengebäude (link), Küche/Chemineeraum (vorne) und Hauptgebäude (hinten)

Die Kunsthistorikerin Dr. Erika Feier hat einen virtuellen Dorfrundgang zu den interessantesten Gebäuden in Otelfingen zusammengestellt.

Zudem hat sie ein ausführliches Dokument über die Mühle geschrieben.

 

 

Postkarten aus Otelfingen 

Postkarte Gruss aus OtelfingenDer Otelfinger Hans Günter interessiert sich seit vielen Jahren für Ansichtskarten seiner Wohn- und Heimatgemeinde. Um diese Sammlung aus den Jahren 1898-2022 einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat er die über 340 Postkarten elektronisch erfasst und auf einer Webseite  zusammengetragen. Nicht nur zu sehen gibt es etwas, sondern auch zu lesen. Hans Günter beschreibt, sofern vorhanden und bekannt, das jeweilige Ausgabejahr, den Fotografen und liefert weitere Hintergrundinformationen zu vielen Ansichtskarten.

Zahlen und Fakten

Das Statistische Amt des Kantons Zürich stellt aktuelle und historische Daten von A wie Abfall bis Z wie Zinsbelastungsanteil in der interaktiven Applikation Gemeindeporträts zur Verfügung.

Im Zürcher GIS-Bowser oder bei Swisstopo findet man eine Fülle von kartenbasierten Daten.

Aktuelle Einwohnerzahl per 31. Januar 2026: 2'860
Einwohnerzahl per 31. Dezember 2025: 2'852