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Liegenschaftsstrategie

Der Gemeinderat hat die Liegenschaftsstrategie für die gemeindeeigenen Liegenschaften im Juni 2026 verabschiedet. Damit wurde die langfristige Stossrichtung für den Umgang mit den einzelnen Liegenschaften festgelegt. Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung des gemeindeeigenen Liegenschaftsportfolios, welche sowohl die Bedürfnisse der Gemeinde und der Bevölkerung als auch die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde berücksichtigt.

Grundlage für die Strategie bildeten die Empfehlungen der eingesetzten Arbeitsgruppe, die Beratungen des Gemeinderats sowie die Rückmeldungen aus der Bevölkerungsumfrage, der Informationsveranstaltung und den Gesprächen mit Mieterinnen, Mietern und weiteren Nutzenden. Bei der Beurteilung wurden insbesondere die zukünftige Nutzung, notwendige Investitionen, der laufende Unterhalt, mögliche Einnahmen sowie der langfristige Nutzen für die Gemeinde berücksichtigt.

Die wichtigsten öffentlichen Gebäude bleiben weiterhin im Eigentum der Gemeinde. Dazu gehören das Gemeindehaus, die Schulhäuser inkl. Schwimmhalle, die Asylunterkünfte, das Schützenhaus und die Waldhütte.

Für die weiteren Liegenschaften wurden folgende Grundsatzentscheide gefällt:

  • Altes Gemeindehaus: Die Liegenschaft bleibt im Eigentum der Gemeinde. Vor einem Entscheid über die langfristige Nutzung und dem Sanierungsumfang wird ein Nutzungskonzept erarbeitet.
  • Lehrerhäuser an der Bühlstrasse: Die Liegenschaften sollen im Baurecht abgegeben werden.
  • Sandackerstrasse 2/4: Die Liegenschaft mit dem Kindergarten bleibt vorerst im Eigentum der Gemeinde und soll saniert werden.
  • Brüel Nord: Das Gemeinde-Grundstück soll im Baurecht abgegeben werden.
  • Werkhof: Der geplante Neubau wird vorerst zurückgestellt.

Die übrigen gemeindeeigenen Liegenschaften bleiben ebenfalls im Eigentum der Gemeinde und werden nach Bedarf saniert.

Einbezug der Bevölkerung

Die Bevölkerung wurde in verschiedenen Phasen in die Erarbeitung der Liegenschaftsstrategie einbezogen. Bereits in der eingesetzten Arbeitsgruppe wirkten Vertreterinnen und Vertreter aus der Bevölkerung bei der Erarbeitung der Grundlagen und Empfehlungen mit.

Im Frühjahr 2026 erhielt die Bevölkerung zudem im Rahmen einer Umfrage die Möglichkeit, zu den vorgeschlagenen Stossrichtungen Stellung zu nehmen. An der Informationsveranstaltung vom 26. Mai 2026 wurden die Ergebnisse der ersten Beratung des Gemeinderats sowie der Bevölkerungsumfrage vorgestellt. Gleichzeitig konnten Fragen gestellt und weitere Anliegen eingebracht werden.

Ergänzend wurden Gespräche mit Mieterinnen, Mietern und weiteren Nutzenden der betroffenen Liegenschaften geführt. Die verschiedenen Rückmeldungen und Perspektiven flossen in die weiteren Beratungen des Gemeinderats und die nun verabschiedete Liegenschaftsstrategie ein.

Weiteres Vorgehen

Mit der Verabschiedung der Liegenschaftsstrategie hat der Gemeinderat die Grundlage für die weitere Entwicklung der gemeindeeigenen Liegenschaften geschaffen. Die Umsetzung der verschiedenen Grundsatzentscheide und Projekte erfolgt etappenweise in den kommenden Jahren.

Je nach Liegenschaft sind weitere Abklärungen, Konzepte und Planungsarbeiten erforderlich. Dabei werden die notwendigen Investitionen und die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde weiterhin berücksichtigt. Gleichzeitig werden die personellen Ressourcen überprüft, damit die anstehenden Sanierungen und Projekte nachhaltig und zielgerichtet umgesetzt werden können.

Über die nächsten Schritte und die Entwicklung der einzelnen Projekte wird die Gemeinde informieren.